Prozium Rezension auf IkEcht Gothic Reviews

De eerste keer dat je deze cd hoort weet je direct dat je te maken hebt met iets erg moois. En iedere keer dat je de cd luistert hoor je nog weer nieuwe dingen en blijft ie beter hangen, je achterlatend met de vraag waarom je die repeat knop niet ingedrukt had, nu moet je weer lopen om op de play knop te drukken. Echt een meesterwerkje!

Tot mijn eigen schande moet ik bekennen dat dit pas de eerste keer is dat ik van dit duitse trio hoor, terwijl zij toch al sinds 1994 bij elkaar zijn. Daarmee vergelijken kan ik dan ook niet. Maar de intelligente manier waarop deze cd in elkaar gezet is, de manier waarop stampende industrial gecombineerd wordt met ambient-effecten, waarop alleen maar knallers staan. Over het algemeen rustige electro, maar dan toch geschikt voor de dansvloer doordat er wel een duidelijke beat aanwezig is.

Pas bij latere beluistering kom je erachter dat ook de samples niet zonder reden gekozen zijn. Deze geven door de tekstfragmenten een nog diepere lading aan dit werk. Veel mooier kan het niet.

Luister naar een nummer als "Ultra Violent Ultra Skilled (Club Mix)" en laat je meeslepen door de beats om bij het volgende nummer "Chain Reaction (Part I)" je weg te zoeken over een verlaten industrieterein, waar een aantal machines toch nog aanstaan en dat zeer ritmische geluid weten te veroorzaken dat zo welgevallig is, maar je je ook zo eenzaam laat voelen.

Goed, zo gaat dat dus de hele CD door, ik kan alleen maar zeggen laat je verrassen en geniet van Zentriert ins Antlitz.


Wenn du diese CD zum ersten mal hörst, weisst du gleich, dass es sich um etwas ganz besonderes handeln muss. Jedes Mal wenn man sich die CD anhört, entdeckt man wieder etwas neues und man fragt sich warum man nicht gleich die Repeat - Taste gedrückt hat, weil du jetzt wieder aufstehen musst um auf die Play-Taste zu drücken. Ein richtiges Meisterwerk!

Leider muss ich gestehen ,das ich erst jetzt von diesem Deutschen Trio höre, obwohl es Sie schon seit 1994 gibt. Deswegen habe ich keinen Vergleich. Stampfender Industrial wird kombiniert mit Ambient-Effekten. Eine wirklich intelligent zusammengestellte CD worauf nur Kracher sind. Ruhiger Elektro mit gutem Beat ist deshalb auch für die Tanzfläche geeignet.

Nach mehrmaligen hören merkt man, dass die Samples nicht grundlos ausgesucht sind. Diese geben durch die Textpassagen eine noch tiefere Bedeutung der CD wieder. Besser geht‘s nicht!

Hör die Nummer "Ultra Violent Ultra Skilled (Club Mix)" an und lass dich von dem Beat mitreissen. Um dir bei der nächsten Nummer "Chain Reaction (Part 1)" einen Weg über einen verlassenen Industrieplatz zu suchen, auf dem ein paar Maschinen noch laufen, um dort rhythmische Geräusche von sich zu geben, die ein schönes, aber auch gleichzeitig ein Gefühl von Einsamkeit erzeugen.

Die ganze CD ist so gut, ich kann nur sagen, lass dich überraschen und geniesse Zentriert ins Antlitz.


Prozium Rezension auf Zeitgeist.Org.Ua

И все же как приятно открывать для себя новые имена!.. Нет, не все и не всегда, а только те, что способны своим творчеством повергнуть в шок, сразить наповал, приковать внимание, ни на секунду не позволив отвлечься… Проект Zentriert Ins Antlitz тем не менее не является новичком, он лишь открытие для меня. В этом есть свой плюс: проект набрал обороты, стал возможно профессиональнее изначального уровня, нашел свой стиль или же сделал новый интересный поворот в творчестве и в таком вот виде «открывается» некоторыми индивидуумами. Что ж, тем непредвзятее будет отношение к раннему творчеству :).

Название альбома должно напомнить многим "чудесное лекарство" из переживательного фильма "Эквилибриум". Видимо название все же взято неспроста и связь определенная есть.

Начало альбома может показаться началом еще одного "привычного" клубного долбилова, не предназначенного для иных целей… "Ultra Violent Ultra Skilled (Club Mix)" впрочем звучит весьма интересно и притягательно – отличный клубный трек, отчасти показывающий с чем придется иметь дело слушателю. На альбоме содержится и неклубная версия этой композиции, выдержанная в несколько иной стилистике.

"Chainreaction (Part I)" с несколько параноидальным ритмом и "Svarnetik" открывают дверь в мир ZIA, композиции с уклоном в ambient начинают двигать слушателя по оси нарастающего напряжения, плавно переводя альбом из спокойного в напряженное русло. "Prophecy (Club Mix)" – второй трек из компании "клубных миксов" и выдержан в похожем ключе, но является гораздо более жестким по сравнению с первым треком альбома.

Композиция с длинным названием "Microbial (Elektrodaemmerung Kapitel II)" и таким же некоротким хронометражем опять погружает слушателя в атмосферу размеренных эмбиентных мелодий. Плавно наращивая музыкальные слои, трек превращается поистине в нечто неземное и сверхочаровательное! Эту композицию с легкостью можно прослушать много раз подряд, упустив из виду течение времени…

"Third War" – композиция для тех, кто вдоволь наслушался предшествовавших ей размеренных мелодий. Она в чем-то напомнит "Ultra Violet Ultra Skilled (Club Mix)", здесь есть опять же уклон в electro/EBM. Этот трек более размеренного темпа, содержащий атмосферу предшествовавшей ему композиции, в конце переходящий на звуки перестрелки. "Un Nouveau Debut" продолжает следовать настроению и стилю построения композиций диска, плавно обрастая новыми составляющими отличной мелодии. "Ultra Violet Ultra Skilled" быстро выводит музыку из в целом спокойного русла, насыщая ее атмосферой неспокойствия, напряжения, возможно ощущения преследования, некоей необратимости.

"Emotion Dampening Tranquilizer" – ода тому самому "подавляющему эмоции транквилизатору" под названием "prozium". Ода эта весьма быстротечна. Коротко и ясно. Мрачно и кошмарно. Холодно и пугающе реально.

"Contact" вобрала в себя холод и агрессивность предыдущих композиций, быстро перейдя из ambient в более жесткое звучание, она насытила атмосферу ощущением витающего духа войны, несущего неспокойствие и разрушение. Завершает альбом такая же неспокойная с присущей dark-electro изрядной долей агрессии композиция "Gollum".

Альбом показал, что группа способна как на создание клубных хитов, так и(в большей мере) на создание потрясающих ambient творений, которые несомненно привлекут внимание многих. После дебютного альбома "Genozid", который судя по отзывам был весьма сильным, Zentriert Ins Antlitz выпустила очень интересный и потрясающий релиз, подтвердив свое собственное реноме талантливых музыкантов.

10/10
Core
Добавлено: 08.09.04


Es ist angenehm, einen neuen Namen kennen zu lernen. Nicht jeder kann mit seiner Kunst schockieren, Aufmerksamkeit auf sich lenken und den Hörer in seinen Bann ziehen... Das Projekt "Zentriert ins Antlitz" ist nicht neu, aber für mich ist es eine Neuentdeckung und das ist positiv, weil die Gruppe professioneller als am Anfang geworden ist. Sie hat einen neuen Stil gefunden, hat auch neue interessante Wendungen gebracht, und so öffnet sie sich den Zuhörern. Man wird weniger kritisch gegenüber den früheren Stücken, wenn man die aktuellen Lieder hört.

Der Name des Albums soll erinnern an das "Wunderheilmittel" aus dem Film "Equilibrium". Der Name ist wohl nicht umsonst gewählt, denn es gibt eine bestimmte Verbindung (zwischen Film und Titel des Albums).

Der Anfang vom Album erscheint wie Alltagsclubmusik. Aber "Ultra Violent Skilled (Club Mix)" hört sich sehr interessant an. Es ist ein wunderbarer Club-Track. Zum Teil zeigt der, was der Zuhörer zu erwarten hat. Das Album hat auch Nicht-Club-Versionen. Diese sind in einem etwas anderen Stil gemacht.

"Chainreaction (Part I)" hat einen paranoiden Rhythmus und "Svarnetik" öffnet die Tür in die Welt von ZIA. Diese Kompositionen fangen ruhig an und werden immer spannungsreicher. "Prophecy (Club Mix)" – der zweite Track aus der Kategorie "Club Mix" – ist ähnlich, aber viel härter als der erste Track.

Die Komposition mit dem langen Namen "Elektronendämmerung Kapitel II" führt den Zuhörer in eine Atmosphäre langsamer Melodien. Es ist eine langsam aufsteigende Musik. Dieser Track verwandelt sich in etwas Ausserirdisches und Wundervolles. Man kann diese Komposition mehrere Male hintereinander hören, dabei vergisst man die Zeit...

"Third War" – Diese Komposition ist für die Leute geschaffen, die von langsamer Musik genug haben. Sie erinnert an "Ultra Violent Ultra Skilled (Club Mix)". Hier kann man wieder eine Ähnlichkeit zu Elektro/EBM hören. Dieser Track hat mittelschnelles Tempo. Er hat die Atmosphäre einer früheren Komposition und am Ende geht die Musik in einen Schusswechsel über. "Un Nouveau Debut" folgt mit einer sehr schönen Melodie in Stil und Stimmung den vorherigen Kompositionen nach. "Ultra Violent Ultra Skilled" führt heraus aus der ruhigen Musik. Man hat eine Atmosphäre von Unruhe und Spannung und man fühlt sich verfolgt.

"Emotion Dampening Tranquilizer" ist eine Ode an "Prozium". Diese Ode ist relativ schnell, sehr kurz und klar, dunkel und grausam, kalt und erschreckend realistisch.

"Contact" ist noch extremer als der vorige Track. Die Musik verwandelt sich von ambient zu harten Klängen. Die Atmosphäre ist kriegerisch und sie bringt Unruhe und Zerstörung. Das Album endet mit einer Komposition namens "Gollum". Diese Komposition ist auch unruhig und aggressiv.

Das Album hat gezeigt, dass die Gruppe fähig ist, Hits für Clubmusik zu schaffen, aber auch wundervolle Ambient-Musik. Diese Musik wird sicher die Aufmerksamkeit von vielen Leuten auf sich lenken. Nach dem Debutalbum "Genozid", das sehr stark war, hat Zentriert ins Antlitz ein sehr interessantes Album veröffentlicht womit sie eigenes Renomme als sehr talentierte Musiker bewiesen haben.

(Vielen Dank für die Übersetzung an Larissa Hemmerling)

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Prozium Rezension auf industrial.onego.ru

Группа музыкально настроенных товарищей Zentriert Ins Antlitz впервые обозначила себя еще в прошлом (2003-м) году дебютным релизом "Genozid". Много ли пользователей воспроизводящей аппаратуры может похвастаться знакомством с этой работой? Между тем, это вовсе не было напрасной тратой времени. В удручающем, сугубо развлекательном болоте, в которое превратилась сегодняшняя сцена ebm/electro, иногда все же еще всплывают пузыри незамутненного клубной атмосферой саунда. Zentriert Ins Antlitz может стать своеобразной кислородной подушкой всем изголодавшимся по "умной" музыке указанной направленности, или, по крайней мере, перешагивающей через заезженные штампы, введенные в обиход, например, Suicide Commando. То что делает эта троица (M. Friedrich, J Warkentin и H.Meuler) - далеко не передовой край, однако у них талант созидать интересные аранжировки, умение к месту подобрать речевые сэплы (альбом лишен вокала, так что такой навык здесь весьма кстати) и мужество не скатываться в раскрученное до безобразия псевдо-индустриальное танцпольное настроение. И даже более того - в "Prozium" группа, если так можно сказать, "похолодела" (в противовес типовой схеме развития героев нынешних времен), снизила общий темп, и отдает предпочтение задумчивым, напряженным вещам, иногда впадающих в жутковатый амбиент. Напрашивающийся вывод - очень недурной альбом, преодолевающий недостатки сегодняшних стандартов electro. Lic


Diese Gruppe von musikalisch interessierten Freunden "Zentriert ins Antlitz" hat 2003 zum ersten Mal auf sich aufmerksam gemacht mit dem Debut-Album "Genozid". Nicht viele Leute können stolz darauf sein, dass sie dieses Album kennen. Es ist keine verlorene Zeit dieses Album zu hören. In diesem Unterhaltungsmoor, in den sich die heutige Unterhaltungsmusik verwandelt hat, sind das reine Blasen, unverschmutzt vom Sound der Clubatmosphäre. "Zentriert ins Antlitz" kann ein Sauerstoffkissen werden für alle, die hungrig auf "kluge Musik" jenseits der Allerweltsmusik sind., z.B. "Suicide Commando". Was dieses Trio macht (M. Friedrich, J. Warkentin, H. Meuler), ist noch nicht die Leistungsgrenze, aber sie haben Talent, interessante Arrangements zu schaffen ...und sie haben den Mut, nicht in Alltagsmusik abzurutschen. AuЯerdem ist diese Gruppe in "Prozium", wenn man so sagen kann, "kühler geworden", d.h. das allgemeine Tempo ist niedriger geworden und sie bevorzugen nachdenkliche Stücke. ... Fazit- Das kein schlechtes Album. Es hebt sich ab vom Standard der heutigen Elektromusik.

(Vielen Dank für die Übersetzung an Larissa Hemmerling)

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Prozium Rezension im Blacklight Magazin

- So sehr erhabener und intelligenter wie Zentriert Ins Antlitz klingt, als der plumpe Auspruch "Mitten in die Fresse", so sehr viel feinfühliger und vielschichtiger klingt auch die Musik des deutschen Trios, dass entgegen der Erwartungen, die man der Gewohnheit halber haben könnte, keinen dumpfen, krachigen Industrial-Noise Sound beschwöhrt.

Durch den Club-Hit "Genozid" vom gleichnamigen ersten Album dürften Zentriert Ins Antlitz bereits dem ein oder anderen hinlänglich bekannt sein und wer besagtes Debüt-Album sein eigen nennt, der weiß bereits, dass M.Friedrich, J.Warkentin und H.Meuler keine gewöhnliche, mal eben so in eine der beliebten Schubladen elektronischer Klangerzeugung einsortierbare, Musik produzieren - am allerwenigsten wie bereits eingangs erwähnt dem Industrial-Noise Bereich zuzuordnen sind. Dass Zentriert Ins Antlitz nicht im mindesten daran interessiert sind, kategorisiert zu werden bestätigt wohl folgender Satz aus der (im übrigen ohnehin ausgesprochen lesenswerten) Bandbiografie: Natürlich ist unser Sound eine Frage des individuellen Empfindens. Wer ihn kategorisieren möchte, ist nicht reif dafür. Wer immer danach fragt, wo man ihn umsonst downloaden kann, wird ihn sich zu keiner Zeit leisten wollen. Paßt es nicht zu Lebensstil und Umgebung, mißrät es zuweilen zu einem peinlichen, schrillen Radau und mitunter zu einem sinnlosen Auswuchs."

Als sinnlosen Auswuchs kann man "Prozium" jedoch in meinen Augen kaum bezeichnen, zeichnen sich nahezu alle Titel des Werkes durch eine nur allzu angenehme emotionale Intensität aus, die beim Hören schnell das Gefühl von Faszination aufkommen lassen. Der "Prozium" eröffnende "Club Mix" des Stückes "Ultra Violent Ultra Skilled" setzt in dieser Hinsicht als einer der clubtauglichsten Tracks dieses akustischen Kunstwerks keine Maßstäbe für die Musik von Zentriert Ins Antlitz. Tanzbare Beats, trancige Sounds und Samples funktionieren hier dennoch ausgesprochen gut, unterscheiden sich jedoch ganz wesentlich vom chilligen Gesamtflair des Werkes. Während "Chainreaction (Part 1)" und "Emotion Dumpening Tranquilizer" düsteren, akustischen Visionen gleichkommen, wirken "Svarnetik", "Microbial (Elektronendämmerung Kapitel II)" oder "Un Nouveau Début" freundlich und sind ambientartigen Klangcollagen ähnlich, wie man sie beispielsweise von Delerium kennt.

Dem entgegen stehen, wie schon auf "Genozid", natürlich auch diesmal ein paar weitere Titel, die Rhythmus und damit verbundene Tanzbarkeit nicht vermissen lassen. Beispielsweise der "Extended Club Mix" von "Prophecy" oder das fiese "Gollum", in dem selbiges Wesen aus der Herr Der Ringe Trilogie zu Worte kommt. "Unser Ohr ist das sensibelste Kommunikationsorgan - eine Variable auf einer architektonisch basierenden Synthese - man kann es weder schließen noch deaktivieren." steht in der Bandbiografie geschrieben und diese Gewissheit ist im Hinblick auf "Prozium" eine ausgesprochen erfreuliche, denn ich möchte nicht darauf verzichten können, dieses Album auch weiterhin von Zeit zu Zeit in meinem Player rotieren zu lassen und mich dadurch in eine einfallsreiche elektronische Klangwelt versetzt zu fühlen. "Unsere entfesselt fiepsende Maschinerie treibt ihr Unwesen und eine neurologisch zerrüttete Menschheit auf der anderen Seite muß die akustische Vorhölle erleiden." In Vorfreude auf den nächsten Zentriert Ins Antlitz-Output wartend, ertrage ich letztere gerne. Unbedingt anhören!
11.07.2004 Marco Schwiers

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CD Review from starvox.net about "PROZIUM"

Zentriert ins Antlitz - Prozium

I remain in awe of this band.  The sounds, the samples, the artwork.  Some of the best and most stunning samples are included in their work; samples which can be catalysts for reflection on many levels.

Example from track 5 (“Microbial”) is a bit from Star Trek.  I’ll include the entire text of the quote they sample from here to give you an idea of the levels of meaning I’m talking about:

BG=Borg Queen
DA= Data

BQ:  Are you ready?
Da:  Who are you?
BQ:  I am the Borg.
Da:  That is a contradiction. The Borg have a collective consciousness. There are no individuals.
BQ:  I am the beginning, the end, the one who is many. I am the Borg.
Da:   Greetings. I am curious. Do you control the Borg collective?
BQ:  You imply a disparity when none exists. I am the collective.
Da:  Perhaps I should rephrase the question. I wish to understand the organizational relationships. Are you their leader?
BQ:  I bring order into chaos.
Da:  An interesting, if cryptic response.
BQ:  You are in chaos, Data. You are the contradiction, a machine who wishes to be human.
Da:  Since you seem to know so much about me, you must be aware that I am programmed to evolve to better myself.
BQ:  We, too, are on a quest to better ourselves. Evolving toward a state of perfection.
Da:  Forgive me, but the Borg do not evolve, they conquer.
BQ:  By assimilating other beings into our collective, we are bringing them closer to perfection.
Da:  Somehow I question your motives.
BQ:  That is because you haven't been properly...stimulated yet.
Da:  You have reactivated my emotion chip. Why?
BQ:  Don't be frightened.
Da:  I am not frightened.
BQ:  Do you know what this is, Data?
Da:  It would appear you are attempting to graft organic skin onto my endo-skeletal structure.
BQ:  What a cold description for such a beautiful gift.
BQ:  Was that good for you?

The track ends with the Queen Borg saying, “Such a noble creature... a quality we sometimes lack. We will add your distinctiveness to our own.”

Now, I will confess that I don’t watch much TV or movies, but I do appreciate that discussions of the highest nature are dropped like little bombs into the most mundane of contexts.  I don’t take television and movies very seriously, but I take the need for the discussions very seriously.  I’m thankful for musicians who are willing to add these bombs to their music.  May they blow our minds wide open.  Here’s to being awake.  Here’s to being unplugged.

I will say again also that the artwork associated with this band is fantastic.
This particular outing blends the delightful textures of insects with the wonders of photography and microscopy.  Truly delightful.

The music, once again, is brilliant.  This album is quieter in atmosphere than the previously reviewed “Genozid” outing.  Where Genozid was at times a raging fist, and much like being hit over the noggin with a most beautiful 2x4, “Prozium” glides along through and over waves of emotion and disease.  Prozium pulses and burns, it saws and it riddles, it invades, it soothes, it educates and maligns.  The musical experience is wholly satisfying; the messages transmitted may be soul-death defying.  I will not swallow the Prozium!

Again, this album is beautiful and well-done on every level; musically, artwork, conceptualization.  A complete work, one which a curious mind would do well to purchase.  The track “Gollum” really must be heard to be believed.  Who knew that the most tragically human character from the mind of J.R.R. Tolkien could ever be danced to?
Reviewed by Goat

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CD Rezension von Terrorverlag zu "PROZIUM"

ZENTRIERT INS ANTLITZ? – Die Braut haut ins Auge, fällt mir da irgendwie spontan zu ein, sinnentleert aber inhaltsschwer und wo wir gerade beim Thema sind: Dieses mal muss ich ein außergewöhnliches Zitat von der Bandhomepage der 94 gegründeten Deutschen zum besten geben:
„EBM oder Industrial wird zur deformierten Tonspur einer Trendbesoffenen, pseudomodernen Bilderwelt degradiert, wimmernde, quietschende und jämmerliche Sounds dieser präpuberalen nekrophilen narzistischen Friedhofsgesellschaft haben mit antiquaren Chips, die Musik zu einer Dissonanz mit inflationärem Crescendo degenerieren lassen, so daß dem Auditorium ein prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit droht.“ Da fallen ja sogar unserem Chefgermanisten tocafi die Tränen in den trüben Rinnsaal der Aphoristiker. Sind die Herren Friedrich/ Meuler/ Warkentin nun arrogante Pfauen oder kühl berechnende Ideologen? Wahrscheinlich beides und verdammt gute Musik machen sie noch dazu...

Nach der bereits szenemäßig anerkannten „Genozid“-Scheibe verfolgt man den Pfad auf der über 60 Minuten währenden neuen Ausgrabung konsequent weiter. Eine Mischung aus Elektro und Trance mit intellektuellem Habitus und teilweise hypnotischer Atmosphäre. Vocals im eigentlichen Sinne gibt es nicht, stattdessen werden Sprechgesang und Samples verwendet, die teilweise richtiggehend beklemmend wirken. Der Opener „Ultra Violent Ultra Skilled“ fällt dabei am „clubbigsten“ aus, trancige Flächen im Einklang mit einem treibenden Rhythmus und Future Pop Elementen, dazu eine „weiche“ deutsche Männer-Stimme, schon kann man sich dunkle Leiber im Stroboskop-Licht vorstellen. Es folgen im wesentlichen sphärische Non Vocal-Tracks, die ihre Anklänge an frühe Meister wie Jean Michel Jarre haben und als Soundtrack für intelligente ScFi Streifen im Stile von „Solaris“ eine gute Verwendung finden könnten. Immer wieder werden ambiente und repetetive Mosaiksteine in den fließenden Elektro integriert, den man am besten bei totaler Dunkelheit genießt. „Prophecy“ mit seiner E-Gitarre als Fundament erinnert ein wenig an PRODIGY (daher vielleicht auch der ähnlich lautende Songtitel?) bevor es mit weiblicher Stimme französisch lasziv weiter geht. Überhaupt scheint das Trio eine Vorliebe für unseren westlichen Nachbarn zu haben, die Nouvelle Vague des Elektros? Mit „Un nouveau début“ zieht die Melancholie ein, mit einem verschämten Blasinstrument im Hintergrund, perfekte „Blade Runner“-Stimmung... Das abschließende „Gollum“ verwendet Samples aus der Ringe-Trilogie von diesem herrlich knarzigen deutschen Synchronsprecher, was dem Track eine kurios befremdliche Wirkung verleiht, nichtsdestotrotz auch ein potentieller Clubhit.

ZIA werden ihre Fangemeinde mit dieser Lehrstunde in Sachen moderner elektronischer Musik nicht enttäuschen, ganz im Gegenteil. Geradezu eine wohltuende Alternative zu endlos ballernden Future Pop-Klonen und von einer selten zu findenden Erhabenheit, die vielleicht nur in den Köpfen arroganter Tüftler entstehen kann. Die berechtigte Arroganz der Andersdenkenden...
TK
(22.05.2004)



CD Rezension vom Darkheartmagazin "PROZIUM"

Zentriert ins Antlitz - Prozium

Schon seit längerer Zeit existiert die Band Zentriert Ins Anlitz. Mit "Prozium" veröffentlicht die Industrialformation nun ihr neuestes Werk. Hart und dunkel - das ist es was den Stil der Band am ehesten beschreibt. Der Band gelingt es mühelos mit modernen Sounds und Samples frischen Wind in die Industrialszene zu bringen. In den Clubs bereits erfolgreich getestet und für gut befunden sind die Stücke "Gollum" und "Ultra Violent Ultra Skilled". Doch ZIA können auf ihrem neuen Album auch anders. So bieten Tracks wie etwa "Emotion Dampening Tranquilizer" und "Microbial" eine andere ruhigere Seite der Band - hier geht die Musik eher in Richtung Trance. ZIA bewegen sich keinesfalls auf dem unteren Niveau manch anderer Industrialformation. Mit intelligentem Songwriting überzeugt die Band in allen elf Songs des Albums und lässt auch Raum für Denkansätze und Interpretation ("Third War"). So ist "Prozium" ein würdiger Nachfolger des Vorgängeralbums "Genozid" und mit Abstand das Beste, was man von ZIA bisher gehört hat. Fazit: Harte beglückende Kost für Industrialfans.


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