[back to overview / zurueck zur Uebersicht]
CD Review from starvox.net about "GENOZID"
Zentriert ins Antlitz - Genozid
Well. Ya gotta love a CD that starts of with a quote from Event Horizon. (“This place is a tomb”.) It might actually be useful to relate what comes AFTER that quote in the movie:
Capt. Miller: This place is a tomb.
W.F. Smith: When you break all the laws
of physics, do you seriously think there won’t be a price?!
Dr. Weir: Hell is only a word . . . the
reality is much, much worse.
Dr. Weir: What’s the shortest distance
between two points?
Mr. Justin: A straight line.
Dr. Weir: Wrong. The shortest distance
between two points is zero.
Capt. Miller: Vacate! I want off this
ship.
W.F. Smith: This ship is fu**ed.
Dr. Weir: Well, thank you for that scientific
analysis, Mr. Smith.
[end movie quotes]
And so the CD begins.
What’s amusing about this CD to me is, the other day I was looking again at one of my favorite websites: http://www.sloth.org/samples/sourcelist.txt
It’s a list of samples that Industrial (and other) bands have used over the years, and it’s a link I confess I do treasure. Anyway, I was looking over the whole thing, and I was thinking to myself that I missed the days when a new Front Line Assembly or Skinny Puppy album was something I marked the calendar for. And then I remembered fondly when Industrial got mean, and nasty, and smelled bad. When the Gabba crept in. When things started to go really wicked. Oh, how I loved that vast musical landscape which revealed itself to me, and how I have loved to traverse it.
Less than two days later this CD arrived, as if in answer to a prayer I didn’t even know I’d made. (That was the amusing part, if you’re still waiting/wondering.)
If you’ve got a black trench coat and a Hellraiser collection. If you’ve got Re/Search #6/7. If you’ve ever slept to Scorn, Null, or Biosphere. If you own one or more pairs of shoes and they’re all black leather boots. If your joy is 808 State and your sorrow is Leaether Strip, then this, my friend, is your next purchase.
Meandering through chainsaw massacres and trance-like beautalities, I simply could not have dreamt a better torture garden for someone hungry for a little hardline Industrial delicasy. (Namely, myself.)
Some of these tracks are downright nasty.
Funky nasty. Thrill Kill Kult-in-a-bad-mood nasty. Absinthe
and ecstasy nasty. Murder-angel nasty. The kind of nasty like
when you watch Reptilicus and you get off on that part when they peel the
meat from the drill. And then you dance to it. It’s even got
samples from Aliens in it! Whaddo I have to hit you over your
head? You know you need this.
Back
Reviewed by Goat
CD Review from cold-room.net about "GENOZID"
Zentriert ins Antlitz - Genozid
Pas facile à prononcer, n'est-ce pas? Et pourtant il va falloir apprendre
pour aller le réclamer à votre DJ favori! ZIA est une véritable
bombe électronique qui nous prouve une fois de plus que le label Cop
International propose aussi de bonnes surprises (comme ce fut déjà
le cas avec Pain Station et Pulse Legion notamment). Voici le nouveau souffle,
la jeunesse de l'electro finement ciselée d'indus et ornée de
rythmes techno, le bain de jouvence tant attendu. Pas de chant mais des samples
judicieux (certains en français; "Nuclear Haze"), beats ravageurs,
ambiances sombres et lourdes, compositions parfaitement travaillées,
nappes excellentes, basses dansantes, production de qualité et homogénéité:
rien que des qualités, je suis conquis! Feindflug, Velvet Acid Christ
et consorts peuvent s'accrocher: Zentriert ins Antlitz et un rival de taille.
Titres enchaînés, entrecoupés de plages plus froides encore
("Elemental parts" ou le fabuleux "Elektronendämmerung",
glauque et flippant, saisissant et profond) et faisant la part belle aux hits
potentiels comme le puissant "virus club mix" de "Genozid".
Un régal! Je dis chapeau bas!
(Auteur: PY)
Back
Orkus Interview mit Zentriert ins Antlitz für die Juli/August Ausgabe 2003 in voller Länge
Orkus:
Vielleicht könntet ihr kurz euren Band-/Projektnamen erläutern? Zentriert
Ins Antlitz klingt für mich wie die distinguierte Version von Mitten In
Die Fresse (wie man hier in Berlin sagen würde).
Zia:
Vollkommen richtig interpretiert, wie ein Schlag ins Gesicht, keine Musik oder
wie man es auch immer nennen mag für jedermann, wir versuchen zumindest
nicht die Standard Schiene bei unserer CD zu fahren, heißt wir versuchen
nicht eine ganze Disc mit einem vorgefertigten Arsenal an Sounds zu produzieren
sondern fangen immer wieder bei null an, da kommt dann auch manchmal ein Schlag
ins Gesicht vor der nicht unbedingt ins Konzept (wenn man das überhaupt
so nennen darf) passt, halt Zentriert ins Antlitz.
Orkus:
Wie ist euer Selbstverständnis bezüglich ZIA? Seht ihr euch als Band,
als Projekt, als Künstlerkollektiv?
M.F:
Wohl eher als Kollektiv, für eine Band sind wir nicht ausgereift genug
würde ich sagen, wie will man so etwas Live (vernünftig !!!!) rüberbringen
und Bands sollten nun mal Live spielen.
Man könnte es als Gesamtkunstwerk (hahaha) bezeichnen.
Nicht einer von uns hat auch nur einen Schimmer von Noten, als Band müsste
man sich Musiker schimpfen, ich denke wir sind eher Sound Architekten.
Orkus:
Gerade elektronische Musik ist oft das Ergebnis von Ein-Mann-Projekten. Wie
kommt es, dass ihr zu dritt an eurer Musik arbeitet? Seht ihr im Dasein als
Trio Vorteile?
J.W:
Wir haben alle drei verschiedene musikalische Vorlieben, abgesehen von einigen
gemeinsamen Nennern. Dies ergänzt sich halt recht gut und wir experimentieren
entsprechend viel mit den verschiedenen Stilen und Stilmitteln, was der Vielfalt
zugute kommt. Man hat zu mehreren Leuten eine größere Basis woraus
man Ideen schöpfen kann, man kann über Dinge diskutieren, andere Ansichten
kennenlernen usw. Durch die Teamarbeit wird man nicht so leicht betriebsblind,
es ist immer noch mindestens einer da, der eine andere Sicht einbringt.
Orkus:
Warum wollt ihr Aussagen anhand von Samples und nicht durch Gesang vermitteln?
M.F:
Wir können nicht singen, und sind auch nicht die großen Live Performer.
Ein Projekt mit drei Menschen die mehr Produzent im Hintergrund als Performancekünstler
sind, ist nicht gerade einfach an den Mann zu bringen, was tut man da !?
Als denkender Mensch sagt man sich dann, wir Sampeln und das vielleicht ein
wenig anders als andere Künstler die auch diesen Weg der Interpretation
gewählt haben.
Natürlich wird es viele geben die sagen, uhhh das hab ich aber schon mal
gehört oder das haben andere auch schon benutzt, damit werden wir uns dann
abfinden müssen.
Ich denke mir man sollte Musik nicht immer so ernst nehmen, gerade deswegen
benutzen wir wahrscheinlich Samples für unsere Aussagen.
Aber für jene die drauf warten, Gesang ist in Arbeit und dann werden sich
alle noch vielmehr über unsere Texte aufregen! Da wird dann nicht nur durch
einen Verzerrer gebrüllt .... I´m so Evil
J.W:
Samples sind etwas authentisches, ein Zitat einer anderen Quelle. Man kann mit
Samples der Welt einen Spiegel vorhalten, mit dem dezenten Hinweis "das
hab ich nicht gesagt, das ist von Euch selbst!". Ganz nebenbei kann man
für gesampelte Aussagen zumindest moralisch nicht haftbar gemacht werden,
man hat ja nur zitiert.
Orkus:
Schildert bitte kurz, wie es dazu kam, dass ihr ein Album bei COP International
veröffentlichen konntet. Ich habe gelesen, dass sich das Lied Genozid zu
einem Tanzflächenhit entwickelt haben soll. Ist dem so? Half euch dieser
Umstand dabei, eine Plattenfirma zu finden?
ZIA:
Genozid ist aus unserer Sicht nicht gerade ein Hit, aber es kommt anscheinend
gut an und um ein wenig Aufmerksamkeit bei Plattenfirmen zu erregen muss man
heutzutage ein typisches 4/4 Beat gehacke produzieren. Da sind wir bei dem Punkt
KOMMERZ KORRUMPIERT KREATIVITÄT aber dazu kommen wir ja noch.
Auf unserer CD bekommt Ihr als Bonus auch die ursprüngliche Version von
Genozid zu hören, der Remix hat dazu im Vergleich nicht einmal 1% Arbeitsaufwand
gekostet und war in einer Stunde im Kasten. Gepuscht wurde diese Version durch
die Verstrickung einiger Zufälle von bekannten Szene DJ`s, denen wir eine
Promo zukommen ließen. Durch die hohe Resonanz in Clubs und auf der Tanzfläche
stieß dann durch Zufall der Christian von COP auf uns und orderte einfach
den Rest unseres Materials ,ein paar Telefongespräche ein wenig Kommunikation
und das war`s. Glück braucht der Mensch und einen verständnisvollen
Menschen der mutig genug ist etwas zu riskieren mit so ollen Säcken wie
uns und nicht im Vorfeld die Einnahmen der CD kalkuliert und uns noch versucht
zu ändern damit sich die CD besser verkauft (wie alle anderen Label wo
wir uns vorher beworben haben). Mit COP-INT hat von uns allerdings niemand gerechnet
.Thank`s to COP
J.W:
In einem Internet-Forum hat jemand COPINT als Pop-Label bezeichnet, das fand
ich ziemlich amüsant, da fallen mir so einige ein, die dann Schlager bzw.
Volksmusik-Labels wären....
Orkus:
Wer euren Sound kategorisieren möchte, ist nicht reif dafür heißt
in der Bio auf eurer Homepage. Gut gebrüllt Löwen! Als was soll eure
Musik aufgenommen werden resp. wie wollt ihr sie verstanden wissen? Und: Was
soll sie beim Hörer bewirken?
ZIA:
Wir mögen einfach dieses typische Schubladen denken nicht, natürlich
veröffentlichen wir unsere Musik im Rahmen der Independent Fraktion, aber
was machen wir eigentlich, Industrial, Elektro, Techno, Dance ... hmmm keine
Ahnung ?
Wir machen das was uns gerade in den Sinn kommt, Unterhaltung für den einen
Schwachsinn für den anderen. Man sollte sich die CD genauso gut daheim
wie in Clubs anhören können, steckt vielleicht ein tieferer Sinn in
unserer Musik ... ?
Die typische Antwort würde lauten wir möchten mit unserer Musik etwas
aussagen.
Das tippen alle, aber stimmt das oder ist das einfach nur dummes Werbe Geschwätz
?
Wem unsere Produktionen gefallen der soll sie sich kaufen wer es nicht mag muss
es nicht hören und soll sich gefälligst nicht darüber auslassen
.
Ps. Wo haben wir eine Bio ?
J.W:
Die Musikszene ist inzwischen so vielfältig geworden, dass klare Grenzen
zwischen benachbarten Stilen eigentlich kaum mehr auszumachen sind, die Schubladen-Kategorisierung
greift immer weniger. Wer kann schon genau spezifizieren, wo EBM aufhört
und Industrial anfängt? Was qualifiziert eine Band als Industrial-Band?
Samples? Verzerrte Sounds bzw. Gesang? Wir versuchen einfach, möglichst
vielfältig zu sein, dass nicht jedes Stück so klingt wie das vorhergehende
auf der CD. Man soll über uns nicht sagen können "Kennst Du ein
Stück, kennst Du alle". Immer das gleiche machen und sich selbst immer
wieder kopieren ist eben langweilig ,sowohl für den Schaffenden als auch
für den Konsumenten.
Orkus:
Wie beurteilt ihr Musik? Ordnet ihr sie nicht in Kategorien ein, um sie beschreiben
zu können?
ZIA:
Natürlich ordnen wir sie ein, wir werden ja auch dazu gezwungen, wie soll
man auch sonst ein Fünkchen Aufmerksamkeit erreichen .
Lisa Gerrard oder Dead can Dance werden auch in die Gothic Schublade gequetscht,
aber gehören sie dort wirklich hin ... NEIN !!!
Es ist eine Sünde solche Musik bzw. Kunst in einer Disco oder einem Club
mit begrenztem PA Frequenzgang zu spielen .
Das Antlitz kreischt und pfeift auf minimalistischen Anlagen, hört man
sich die CD aber über Qualitativ hochwertigere Komponenten an so wird man
manch eine Verzerrung vermissen und so allerhand hören was vorher nicht
wahrgenommen wurde.
Wir würden eine Kategorie mit der Bezeichnung Klangkunst bevorzugen, dann
hätte man auch endlich mal eine Schublade für Bands wie FLA, Numb
oder Massive Attack bzw. für Bands die mit mehr als 8 Spuren arbeiten und
größtenteils Disco Inkompatibel sind .
J.W:
Um eine Kategorisierung kommt man nicht herum, aber nur grob. Eine Feine Kategorisierung
an einzelnen Stilmitteln festzumachen, z. B. dass die Verwendung von Maschinengeräuschen
automatisch Industrial ist, wenn diese aber fehlen, ist es etwas anderes (ja
was denn nun???), finde ich ziemlich unsinnig. Es gibt für mich im Prinzip
nur zwei Kategorien: "Gefällt mir" und "Gefällt mir
nicht".
Orkus:
Kommerz korrumpiert Kreativität liest man ebenfalls auf eurer Seite im
Internet. Sind professionelle Musiker, die von ihrer Musik leben und diese auch
zum Zwecke des Gelderwerbs machen, nicht kreativ?
ZIA:
Selbstverständlich gibt es Kreativität bei jenen die von Ihrer Musik
leben. Es wäre auch schlimm wenn dies nicht so wäre, dann würde
ja niemand mehr Musik käuflich erwerben und die Kreativität würde
dann gänzlich auf der Strecke bleiben.
Bei vielen Bands fällt es eklatant auf, wenn sie mit einem Stück Erfolg
gehabt haben, wird dieser eine Hit immer und immer wieder kopiert, mit nur leichten
Variationen, frei nach der Devise "was einmal gut war, muss immer wieder
gut sein". Jedes Risiko wird gemieden. Es wird nicht mehr experimentiert,
und das Massenpublikum mag auch keine Experimente, die sie aus ihrer Lethargie
reißen könnten. Die allmächtigen Massenmedien diktieren durch
ständige Dauerberieselung den Massengeschmack, was gut und was schlecht
ist, einzig und allein mit dem Zweck der Gewinnmaximierung. Eine Drumloop-CD
ist abwechslungsreicher als das MTV bzw. VIVA Programm... (Und die ist meist
auch ihr Geld wert...)
Das nennen wir Kommerz korrumpiert Kreativität, alles was nicht dem Standard
entspricht verschwindet in der Randgruppenzone und wird als Finanziell nicht
tragbar abgetan.
God save the Internet, ohne das Netz würden Projekte wie wir wahrscheinlich
nie für ein wenig Aufmerksamkeit sorgen und zum Glück gibt es ja noch
Label wie COP die Spinnern wie uns 98% Freiheit lassen. Mit dem Restbestand
von 2% KKK können auch wir uns anfreunden sonst würden selbst wir
nicht eine einzige CD verkaufen, Marketing ist halt alles!!!
Orkus:
Im Internet ist zu lesen, dass M. Friedrich ein weiteres Projekt namens Innovation
Reality betreibt. Vielleicht könnte M. dieses kurz beschreiben?
M.F: Back
Innovation Reality spiegelt wohl meine Vorliebe für Dance orientierte Musik
wieder.
Ich würde Lügen wenn ich behaupte I.R klänge nicht ein wenig
nach Delerium, was soll's, ich steh halt auf Künstler wie Delerium, Vangelis,
Soundtracks von Hans Zimmer, Enigma oder auch Lisa Gerrard um nur wenige zu
nennen.
I.R ist das was nicht zum Antlitz passt obwohl es auch Einflüsse auf Z.i.A
hat, es ist die Sentimentalere Seite von Z.i.A, der Track Elektronendämmerung
ist ein gutes Beispiel für die Kombination beider Projekte und unserer
Meinung nach im Gegensatz zu Genozid der Hit auf der CD, zwar nicht gerade Club
kompatibel aber er spiegelt so ziemlich alles an Gefühlen wieder was in
mir vorgeht.
Ich denke mit I.R tobe ich mich aus und lasse meiner Kreativität freien
Lauf, das einzige was mir noch fehlt um vielleicht mal endlich mal einen Longplayer
fertig zu stellen ist eine Sängerin mit potenzial die sich Musikalisch
gehen lassen kann.
Ps. Bin immer auf der Suche, meldet euch einfach unter info@zentriertinsantlitz.de;
Orkus Rezension zu Genozid aus der Juli/August Ausgabe 2003
Mit dem Lied Genozid konnten Zentriert ins Antlitz bereits vor dem Erscheinen dieses Debutalbums erste Erfolge in den Clubs feiern. Zwar schlägt die Nummer ein wenig in die Kerbe, die zuvor durch Hits wie Snuff Machinery reichlich ausgewetzt wurde, andererseits verlässt sich das Trio nicht ausschließlich auf eingängige Rhythmen und prägnante Samples, sondern bringt mit Ethno-Elementen neue Aspekte ins Spiel. Auf jeden Fall verhalf diese Nummer dem Projekt zu einem Plattenvertrag. Und so wie es aussieht wollen Zentriert ins Antlitz diese Chance wirklich nutzen. Glücklicherweise entpuppt sich die CD nicht als Ansammlung von Kopien des vermeintlichen Hits. Lediglich der Track "...ob die engel auch Beine haben" geht ansatzweise in eine ähnliche Richtung und sollte in den Clubs gut funktionieren. Das restliche Material wirkt in sich sehr geschlossen und verleiht dieser Platte in ihrer Gesamtheit einen stark soundtrackartigen Charakter. Mit einer Mischung aus Industrial, Ambient, Dance und Electro bauen die drei Musiker geschickt Spannungsbögen auf und lassen auf diesem sehr gelungenen Debut unterschiedlich intensiv wirkende Soundlandschaften entstehen. Der Gipfel dieser unterhaltsamen und ansprechenden Reise durch Tempi und Stile ist das grandiose Elektronendämmerung. Schürfende Industrial-Sounds, die auf elegische Synthflächen und verträumte Samples prallen, lassen diese Komposition zu einem Erlebnis werden, an dem man sich lange nicht satt hören kann.(STEFAN BRUNNER)
Back
CD Review from Sublevel203.com about "GENOZID"
Zentriert ins Antlitz fluctuates in a place somewhere between industrial and trance, creating danceable soundscapes with terrains that are wide and lovely. Well placed samples and detailed programming emphasize the dreamlike and emotionally vivid quality of the music.
Sure to pack the dance floors, Zentriert ins Antlitz provides strong hypnotic rhythms that call the body to move while gelid atmospheres and wintry strings send shivers up the arms and induce the mind to dream. Heavy textures and layered sequences underlie rich melodies in a way that is both dramatic and lovely. Yet, as trancelike as Zentriert ins Antlitz can be, there is still a strong industrial presence as well. Crashing metallic clatter and rhythms march while electrostatic glitches share their step. Subtle traces of EBM can be detected underneath the melodies and in the vocal effects.
Avoiding pop elements while remaining so melodic can be tough for many to achieve, but Zentriert ins Antlitz has mastered the balance perfectly. The music takes over the senses, creating sensations of light everywhere. Yes, where there is light, there will always be shadow, but you won't care. There is bliss to be found in this unique breed of darkness, and you'll delight as it coils around you.
Back
CD Rezension zu "GENOZID" von yabba.de, außerdem zu finden auf the-gothicworld.de und bei bodybeats.de unter CD Tips
ZENTRIERT INS ANTLITZ haben mit "Genozid" ein hervorragendes Debüt abgeliefert, das auf Anhieb zu überzeugen weiß. Die gelungene Mischung aus knallharten Industrie Clubtraxx und verstörten Ambient Nummern zieht den Hörer in Ihren Bann und läßt ihn nicht wieder los.
Musikalisch kann man das wie folgt beschreiben: Stell dir vor, Underworld hat die Grooves gebaut, Sonar den Maschinenpark daneben gestellt, und Enja hat die melancholischen Flächen und Strings geliefert - und dann kommt Freddy Krüger vorbei, wirft entspannt die Motorsäge an und verwandelt langsam und methodisch alles zu Kleinholz. Mit dem Titeltrack "Genozid" hat ZENTRIERT INS ANTLITZ einen Tanzflächenfüller der Xtraklasse geschrieben. Fett produziert, genialer Beat, coole Melody Line, schöne Atmo und ein Sample, das man so schnell nicht vergißt.
Soweit der Aussagen des Labels, und mit dieser Vorbelastung ins Rennen geschickt
habe ich mir nun ZENTRIERT INS ANTLITZ angehört. ZENTRIERT INS ANTLITZ
erfüllen die selbstgesteckten Ziele sofort und wissen mit ihrer Mischung
aus Ambient und Industrial sofort zu gefallen. Die CD "Genozid" enthält
mehr als einen Hit und mit "Ob die Engel auch Beine haben" und "Genozid"
sind 2 echte Clubabräumer auf der CD.
Eine meiner neuen Lieblings CDs.
Yabbas.de Kauftipp
Back
CD Rezension zu "GENOZID" von Blacklight-Magazin.de
Stell Dir vor Underworld hat die Grooves gebaut, Sonar den Maschinenpark danebengestellt und Enya hat die melancholischen Flächen und Strings geliefert - und dann kommt Freddy Krüger vorbei, wirft entspannt die Motorsäge an und verwandelt langsam und methodisch alles zu Kleinholz.
Das ist es zumindest, was das Label zu Zentriert ins Antlitz zu sagen hat. So ganz aus der Luft gegriffen ist das auch nicht, denn treibende Elektronik ist auf "Genozid" reichlich vorhanden. Leider allerdings, je nach Sichtweise, auch einiges an Kleinholz.
Mal mit mehr, mal mit weniger Übergang reihen sich hier krachende Industriesounds aus den Stahlwerken Thyssen/Krupp direkt an technoide Elektronik from outer Space und dann wieder an ambientmäßige Flächen direkt aus der vierten Dimension. Ein Mix der anstrengend klingt, dabei aber überraschend leicht zu konsumieren ist. Zentriert Ins Antlitz gebührt auf jeden Fall ein Krönchen für massig Abwechslung auf dieser Scheibe.
So richtig "clubtauglich" wie vom Label ausgewiesen sind die 11 Songs auf dieser Trennscheibe dann aber nur bedingt, beziehungsweise auszugsweise. Im Gesamtkontext erinnert das ganze dann zum Beispiel an Mother Destruction und stellenweise auch an Haujobb oder Orphx.
Zentriert Ins Antlitz liefern mit "Genozid" ein abwechslungsreiches und gelungenes Album ab, das zwar nicht zum Pflichtprogramm aller Electronica-DJs avancieren wird, zur Beschallung des eigenen Maschinenraums zu Hause aber hundertprozentig tauglich ist.
Back
Kommentar von Nexxus-Info.de zu "GENOZID"
Ein Hinhören ist auch das Debütalbum der Formation ZENTRIERT INS ANTLITZ wert. Neben dem Hit "Genozid" bekommt man eine abgefahren Mischung aus Ambient und Industrial zu hören.
Back
Taken from Electrogarden.com
NEW RELEASE ON COP INTERNATIONAL RECORDS June 21st, 2003
Genocid CD is a new album by Zentriert Ins Antlitz on Cop International. Expect
excellent blend of hard industrial clubtraxx and disturbing ambient pieces creating
a feeling of tranquility and terror that is absolutely mesmerizing. Imagine
Underworld manufactured the grooves, Sonar build the machinery that fuels the
anger and Enja delivered the pads and strings for emotional impact - and than
Freddy Krueger walks in, kick starts his chain saw and starts to mow everything
down in a very quiet and determined fashion. Solid production, ingenious programming,
a very cool melody line, beautiful atmospheric beats and a sample that will
be hardwired in your memory banks. Zentriert come very recommended for all fans
of uncompromising hard edged German electro/industrial.
Back
CD Rezension zu "GENOZID" von ElectronicbodyMusic
Tumor-Diagnose auf Schmerzstation nach Mondblut-Behandlung?!
Was soll ich sagen, der Titel der Rezension bringt es bereits auf den Punkt.
Nachdem aus dieser komplizierten Ecke der Electronic lange nix zu hören
war, kommt hier eine Wortmeldung. So unerwartet wie ein Fingerheben im Biologieunterricht.
Fette Sounds, eingängige Beats und Soundscapes, die das ganze Album über
nicht an Effekt und Zusammenhang nachlassen. Der Herr der Ringe
per Umwandler in die Möglichkeiten der Analog-Electronic gedrückt,
sozusagen. Die dynamischen Parts sind vom Rhythmusarrangement her mindestens
auf dem Level der ersten Tumor.
Klangdichte und analoger Ausdruck entsprechen Pain Stations Dead is dead
und die Klangcollage und Samplearbeit ganz nah an Mondblut und man hat trotzdem
das Gefühl dieses zum ersten mal zu hören. Eine faszinierende Mischung,
Also, vor den Rechner setzen, Kopf ausschalten (z.B. mit Spider-Solitär),
mit (einem nicht-zu-vermeidenden) Kopfnicken den Grooves folgen und auf den
Muskelkater im Nacken am nächsten Morgen freuen
Rezension by: mikumi
Back
CD Rezension zu "GENOZID" von BLACK Magazin
Über den Namen dieser Formation, der für mich einfach nur synonym
für
"Voll in die Fresse" steht, in Verbindung mit dem originellen Albumtitel
"Genozid" bin ich ja längere Zeit bereits vor dem ersten Hören
der CD
kaum hinweggekommen. Was so heißt, kann eigentlich nur Mist sein.
Ausgehend von diesem Punkt muss ich sagen, dass das Album definitiv
besser ist, als ich zunächst vermutet hatte. Ich tue mich immer etwas
schwer. über Musik urteilen zu müssen, die ich im Grunde genommen
"privat" nie hören würde und da gehört ZENTRIERT INS
ANTLITZ nun mal
dazu. Ich versuche mich also, an's möglichst Objektivierbare zu halten:
ZENTRIERT INS ANTLITZ machen schwer Filmsample-lastigen, Science
Fiction-beeinflussten, technoid-tanzbaren 4/4-Electro mit einigen Big
Beat-, EBM- und recht dominanten Trance-Anleihen und ohne über die
Samples hinausgehenden Gesang. Viel mehr kann ich dazu auch schon nicht
mehr wirklich schreiben. Electro halt, weder besonders herausragend,
noch besonders schlecht (Naja, wenn ich die Sample-Auswahl weiter
betrachte... "Warst du schon mal mit einer Frau zusammen? Das ist wie
der Tod.", ups, das ist ja der Titel-Track...). Electro für die
Tanzfläche oder die dicke Anlage im Auto. [Patrick Ewering]
Back
Rezension zu "Innovation Reality - Pneuma EP" von Wrath.de
INNOVATION REALITY ist ein Sideprojekt der deutschen Industrial/Techno-Newcomer ZENTRIERT INS ANTLITZ. Fünf überlange Songs zelebriert M. Friedrich einen völlig faszinierenden Sound irgendwo im Niemandsland zwischen Goa, Electro, Dancefloor und ethnischen Einflüssen. Düster, treibend und enorm tanzbar. Mit einer geradezu hypnotischen Aura behaftet funktioniert diese EP sowohl auf den Tanzflächen als auch in den heimischen vier Wänden. Schon der Opener "Nautilus" zieht mich mit seinen betörenden, weiblichen Gesangseinlagen und den coolen Dancegrooves völlig in seinen Bann. Song Nr.2 "Phallanx" in der "Dub Version" geht etwas treibender und Electrolastiger voran und überzeugt vor allem durch die Percussioneinlagen im Mittelteil. Todsicherer DJ-Tip! Genauso wie "Lethereback" mit gesampleten gregorianischen Chören und treibender Bassline. Das Stück ist etwas konventioneller aufgebaut, weiß aber durch seine mystische Atmosphäre ebenfalls sehr zu gefallen. Das ambient-mässige "Starbase" ist mein heimlicher Favorit. Fast 10-minütig wird eine düstere Sci-Fi-Atmosphäre erzeugt in der man sich einfach treiben lassen kann. Immer neue Melodiebögen und Samples lassen trotz der Länge des Songs keinerlei Langeweile aufkommen. In eine ähnliche Richtung wie "Starbase" tendiert auch das 7-minütige und diese EP abschließende "Illuminate". Dunkle Atmosphärenklänge in atemberaubender Perfektion! Ein Release der mich mehr als überrascht hat und für mich zu den absoluten Highlights in diesem Jahr zählt. Und das beste zum Schluss: Die EP gibt's inkl Cover für lau zum aus'm Netz saugen. Und das völlig legal unter www.zentriertinsantlitz.de TIP! AM
Back